Home

Giftgas im 2 weltkrieg im kz

Die frühen KZs ähnelten zum Teil Gefängnissen, zumeist bestanden sie aber in improvisierten Folterstätten in Scheunen, Kneipen, Kellern oder anderen Liegenschaften, die von der SA „übernommen“ worden waren. Hier wurden politische Gegner des Regimes außerhalb des normalen Rechtssystems in „Schutzhaft“ genommen und misshandelt. Anfangs waren sie verschiedenen Institutionen unterstellt, unter anderem der zur Hilfspolizei ernannten SA, den verschiedenen nationalsozialistischen Polizeichefs und der SS.[7] Bis Mitte März 1933 wurden über 100.000 Menschen inhaftiert, waren in Gefängnissen und improvisierten Lagern der Willkür ihrer Bewacher ausgesetzt, zu Tode gequält oder begründungslos wieder entlassen worden.[8] Im Sommer 1933 wurden noch mehr als 26.000 Menschen in diesen Haftstätten gefangen gehalten.[9] Heute ist an den ehemaligen Produktionsstandorten nur noch verseuchter Boden übrig, der in zwei Entsorgungsanlagen der Gesellschaft zur Entsorgung von chemischen Kampfstoffen und Rüstungsaltlasten mbH (GEKA) kontrolliert vernichtet wird.[76] In den Anlagen der bundeseigenen Gesellschaft wird kontaminierter Boden zuerst „gewaschen“, um die hochkontaminierten Bereiche abzutrennen. Diese werden mit Kalk vermischt und in einer Plasmaanlage bei 1.350 bis 1.550 °C im Lichtbogen geschmolzen. Es entsteht dabei nach dem Abkühlen glasartige Schlacke, in der nichtbrennbare Stoffe gebunden sind sowie Verbrennungsgase. Mit Chemikalien befüllte Munition wird vorher in einem so genannten Sprengofen gesprengt. In beiden Fällen werden die Gase ausgewaschen und anschließend die Salze ausgefällt.

Zwischen Hölle und Morgenrot - der neue Roman von J

Rechte Nationalisten haben eine andere Sichtweise. Für sie sind die Ereignisse im China der 1930er Jahre kein Krieg, sondern bedauerliche „Zwischenfälle“, die sich aus dem legitimen Interesse Japans ergaben, sich gegen den sowjetischen und den chinesischen Kommunismus zu verteidigen. Den Angriff auf Pearl Harbor sehen sie als unvermeidlichen Akt der Selbstverteidigung gegen den Versuch der USA und anderer Kolonialmächte, Japan zu zerschmettern. Der Südostasienkrieg schließlich sei ein Feldzug zur Befreiung Asiens gewesen. Der Krieg in China heißt in diesem politischen Kontext der „China-Zwischenfall“, der gegen den Westen der „Großostasiatische Krieg“. Diese Sicht der Dinge haben keinesfalls nur extreme Randgruppen. Tatsächlich neigen viele prominente Politiker der Liberaldemokratischen Partei zu solchen Auffassungen.[225] Über 80% neue Produkte zum Festpreis. Das ist das neue eBay. Jetzt tolle Angebote finden. Gratis Versand und eBay-Käuferschutz für Millionen von Artikeln. Einfache Rückgaben Wie bei anderen imperialistischen Mächten wurde bis zum Ende des 19. Jahrhunderts und bis ins 20. Jahrhundert hinein die japanische Populärkultur zunehmend chauvinistisch. Der Aufstieg des japanischen Nationalismus wurde ab 1890 teilweise in der Annahme der Shintō als Staatsreligion einschließlich ihrer Verankerung im Bildungssystem gesehen. Amaterasu ist die wichtigste Gottheit des Shintō. Sie personifiziert die Sonne und das Licht und gilt als Begründerin des japanischen Kaiserhauses, wodurch der Kaiser für göttlich gehalten wurde. Diese Tatsache rechtfertigte die Forderung, dass dem Kaiser und seinen Vertretern fraglos gehorcht werden müsse. Nach dem Ende des Kalten Krieges um 1990 änderte sich die geostrategische Lage deutlich. Es kam zu zahlreichen Abrüstungsverhandlungen zwischen westlichen Staaten und Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Chemische Waffen (oft lagerten sie in inzwischen rostigen Tanks) galten vielen inzwischen als Altlast.

Eine amerikanische Holocaust-Studie über die NS-Lager legte im Jahr 2013 dar, dass es in Europa insgesamt etwa 42.500 Zwangsarbeits- und Gefangenenlager, KZ und Ghettos gab.[26] 2. Weltkrieg. Der Weg in den Krieg; Der Krieg im Osten und im Westen; Krieg der Welten; Kriegsalltag der Kinder; Frag doch mal! Wohin kommen die Verfolgten? Auf dem Foto siehst du das Eingangstor zum KZ Sachsenhausen. Lagerhäftlinge beim Appell im KZ Sachsenhausen. Das Konzentrationslager Sachsenhausen lag in Oranienburg, nordöstlich von Berlin. Gegründet wurde es im September 1936. Es. Der Begriff „Trostfrauen“ (ian-fu) ist ein Euphemismus für Frauen, die in Bordellen des japanischen Militärs während des Zweiten Weltkrieges zwangsprostituiert wurden.[129] Der asiatisch-pazifische Krieg war auch nicht der erste Fall, in dem Frauen von der japanischen Armee missbraucht wurden. Als die Japaner 1918 Sibirien angriffen, nahm die japanische Armee Prostituierte aus Japan mit. Mit dem Einfall in China 1932 wurde die Rekrutierung junger Frauen als Trostfrauen systematisiert.[130] Die rekrutierten Frauen waren meist im Alter zwischen 14 und 25 Jahren, unverheiratet und verfügten größtenteils über keine Ausbildung.[131] Jede Frau musste Tag für Tag etwa 30 bis 40 Soldaten zu Diensten sein. Viele starben an Krankheiten, Folter oder Hunger noch vor dem Kriegsende. In den letzten Kriegswochen wurden Tausende der Trostfrauen ermordet, nur etwa 30 Prozent überlebten den Krieg.[132] Schätzungen gehen von 100.000 bis 300.000 betroffenen Mädchen und Frauen aus. In Japan spricht man von 10.000 bis 200.000 Opfern. Die Volksrepublik China gibt jedoch heute allein 200.000 Opfer in ihrem Land an. Die meisten Opfer stammten aus Korea und Taiwan, aber auch aus anderen besetzten Gebieten wie Indonesien, Malaysia, Philippinen und China. Teilweise stammten die Frauen auch aus Japan, den Niederlanden und Australien.[133][134][135] Ab 1943 wurde die Seuchenanfälligkeit weißer Menschen an amerikanischen Kriegsgefangenen getestet, um spätere Einsätze von Biowaffen in den USA vorzubereiten, für deren Transport man bis 1945 Ballonbomben entwickelt hatte, die über den Jetstream nach Nordamerika gelangen sollten.[105]

Chemische Waffen (auch Chemiewaffen) sind toxisch wirkende feste, flüssige oder gasförmige Substanzen oder Gemische, die – in Verbindung mit der notwendigen Waffentechnik zur Ausbringung (Granaten, Sprühvorrichtungen) – ursprünglich hergestellt wurden, um Menschen in kriegerischen Auseinandersetzungen sowie bei Terror- und Sabotageakten zeitweilig kampf- bzw. handlungsunfähig zu machen oder zu töten.[1] In der 1997 in Kraft getretenen Chemiewaffenkonvention wird die Verwendung auf jede Chemikalie in Waffen erweitert, deren toxische Eigenschaften Menschen oder Tieren zeitweiligen oder permanenten Schaden zufügen, und auch die zu ihrer Produktion verwendeten Vorgängerstoffe werden, sofern sie nicht für eine andere Form der Weiterverarbeitung vorgesehen sind, zu den chemischen Waffen gezählt.[2] Im erweiterten Sinn werden auch Brand- (Napalm), Nebel- und Rauchstoffe sowie Entlaubungsmittel (Herbizide) und Nesselstoffe zu den chemischen Waffen gerechnet.[1] Chemische Waffen gehören zu den Massenvernichtungswaffen (CBRN-Waffen). Doch die Alliierten machen der Wehrmachtsführung unmissverständlich klar: Beim Einsatz von Giftgas wären chemische Vergeltungsschläge gegen deutsche Städte die unmittelbare Folge. Im Zweiten Weltkrieg spielt Sarin daher keine Rolle. Später aber steigen auch die Siegermächte in die Produktion ein. Allein im US-Bundesstaat Utah lagern zu. Die Militärs im Zweiten Weltkrieg hüteten sich, den Gegner mit Gas zu provozieren. Als 1943 nach der alliierten Landung bei Anzio eine deutsche Granate in einem amerikanischen C-Waffen-Lager. Im nationalsozialistischen Deutschen Reich wurde im Dezember 1936 bei I.G. Farben im Werk Leverkusen durch den Chemiker Gerhard Schrader der Nervenkampfstoff Tabun entdeckt. Im Dezember 1939 synthetisierte er den in seiner Wirkung noch stärkeren Giftstoff Sarin. Ab Frühjahr 1942 produzierte I.G. Farben in ihrem Werk in Dyhernfurth in Schlesien Tabun. 1944 entdeckte der Nobelpreisträger Richard Kuhn mit seinem Mitarbeiter, Konrad Henkel, den Kampfstoff Soman in einer vom Heereswaffenamt unterhaltenen Abteilung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg. Diese Nervengifte wurden aufgrund der Furcht vor einem Gegenschlag nicht eingesetzt; da sie in gasförmiger Zubereitung – oft als Aerosol – eingesetzt werden sollten, werden diese Stoffe auch als Nervengase bezeichnet.[36] Bis in die 1970er Jahre wurden solche Debatten als ein Randthema in den Medien behandelt. In den japanischen Medien tendieren die Meinungen der politischen Mitte und der Linken dazu, die Leitartikel der Zeitungen zu dominieren, während die Rechte dazu neigt, die Boulevardblätter zu beherrschen. Die Kriegsverbrechen betreffende Debatten wurden von einigen Boulevardblättern in den Leitartikeln groß herausgestellt, wo der Sturz des „imperialistischen Amerika“ gefordert und die Verehrung der Kaiser wiederbelebt wurde. Im November 1971, zum Gedenken an die Normalisierung der Beziehungen mit China, veröffentlichte die Asahi Shimbun, eine große liberale Tageszeitung, eine Serie von Artikeln über japanische Kriegsverbrechen in China, einschließlich des Nanking-Massakers.[224] Diese Artikelserie öffnete die Schleusen für die Debatten über Kriegsverbrechen, die seitdem fortgesetzt werden. Die 1990er Jahre gelten allgemein als die Periode, in der solche Fragen als Hauptthemen, wie die Nanking-Massaker, der Yasukuni-Schrein, die Trostfrauen, die Richtigkeit der Schulgeschichtsbücher und die Gültigkeit der Tokioter Prozesse auch im Fernsehen diskutiert wurden.

Video: Gaskammer (Massenmord) - Wikipedi

Nach 1945 wurden viele Dokumente vernichtet, damit man die Beteiligten nicht als Kriegsverbrecher zur Rechenschaft ziehen konnte. Viele Frauen wurden vom japanischen Militär ermordet oder an der Rückkehr in ihre Heimatländer gehindert. Diejenigen, die in Lager der Alliierten kamen, konnten nach einiger Zeit in ihre Heimat zurückkehren. Viele von ihnen schwiegen aus Scham über ihre Vergangenheit oder wurden stigmatisiert und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Bei den Kriegsverbrecherprozessen wurde die Zwangsprostitution nicht thematisiert. Eine intensive und breit unterstützte Aktion für eine Amnestie für alle inhaftierten Kriegsverbrecher entspann sich erst, als sich die Aufmerksamkeit auf die Mehrheit der „normalen“ Kriegsverbrecher der B- und C-Klasse in Japan konzentrierte und die Frage der strafrechtlichen Verantwortlichkeit als ein humanitäres Problem überdacht wurde.

Als Arbeitskommando oder KZ-Kommando bezeichnete die SS jene Gruppen, die zu verschiedenen Arbeiten eingeteilt wurden. Ende der 1980er Jahre erkannte das US-Militär, dass die bisherigen, lange gelagerten Chemiewaffen bis spätestens 1990 zum Großteil zersetzt und damit militärisch unbrauchbar sein würden; daher unterschrieb Präsident Ronald Reagan 1987 ein Gesetz, um die alten chemischen Kampfstoffe zu zerstören und gegen neue, binäre Kampfstoffe zu ersetzen.[44] Bei diesen wird nicht der endgültige und wirksame chemische Kampfstoff bereitgehalten, sondern verschiedene, stabilere und weniger korrosive Komponenten, die beim Einsatz der binären Waffen dann erst zum Wirkstoff reagieren. Vor allem während der imperialistischen Phase Japans hatte die militärische Kultur vor und während des Zweiten Weltkriegs einen großen Einfluss auf das Verhalten der japanischen Streitkräfte. Jahrhunderte zuvor wurde dem Samurai in Japan gelehrt, seinem Herren gegenüber bedingungslosen Gehorsam zu üben sowie im Kampf furchtlos zu sein. Nach der Meiji-Restauration im Jahr 1868 und dem Zusammenbruch des Tokugawa-Shogunats wurde der Kaiser der Schwerpunkt der militärischen Treue. Während des sogenannten „Age of Empire“ im späten 19. Jahrhundert folgte Japan dem Beispiel der anderen Weltmächte in den Entwicklungsländern, nämlich mit der Entwicklung eines Imperiums. Diese Zielvorstellung wurde auch vom Kaiserreich aggressiv verfolgt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden umfangreiche deutsche Bestände – zwischen 30.000 und 40.000 Tonnen chemischer Waffen[40] – in der Nord- und Ostsee in der von US-amerikanischen Streitkräften geleiteten Operation Davy Jones' Locker mitsamt ihren Transportschiffen versenkt, so vor der norwegischen Hafenstadt Arendal 1946. Die Versenkung der Schiffe erfolgte durch Sprengung oder Beschuss durch Bordwaffen begleitender britischer Kriegsschiffe. 1955/56 wurden Restbestände, die von der Royal Air Force gebunkert worden waren, in der Operation Sandcastle nordwestlich von Irland im Atlantik versenkt, so auch die SS Kotka. Von 1944 bis 1970 wurden von Seiten der United States Army in 26 so genannten Versenkungszonen (dump zones) an der Ostküste der USA chemische Kampfstoffe versenkt, von denen aufgrund mangelnder oder unzureichender Dokumentation unklar ist, wo sie sich exakt befinden und welche Chemikalien in welcher Menge dort lagern.

Erster WeltkriegBearbeiten Quelltext bearbeiten

Die Inspektion der Konzentrationslager, d. h. die Verwaltung des KZ-Systems, wurde 1942 in das SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt (SS-WVHA) als Amtsgruppe D eingegliedert. Die KZ der SS waren nicht in staatliche Hierarchien eingebunden. Dadurch konnte die SS erbrachte Leistungen ihrer „Wirtschaftsbetriebe“ in Rechnungen stellen, z. B. für Häftlingszwangsarbeit in KZ-Außenlagern. Das Thema wird weltweit zumeist unter dem Begriff Kriegsverbrechen eingeordnet. Speziell in der englischsprachigen Literatur haben sich aber mittlerweile auch die Bezeichnungen Asian Holocaust[7] (dt. „Asiatischer Holocaust“) und Japanese war atrocities[244][245] („Japanische Kriegsgräuel“) eingebürgert.

So kam der Tod überraschend – Zeit für Widerstand hatten die Opfer nicht. Laute Musik übertönte die Schüsse; es wurden wohl auch schallgedämpfte Waffen verwendet. Auf diese Weise konnten mit relativ geringem Personalaufwand viele Menschen getötet werden. Über 2.500 Gefangene werden in Invalidentransporten in die Tötungsanstalt Schloss Hartheim nach Österreich gebracht. Dort werden sie vom Anstaltspersonal mit Giftgas ermordet. Ab 1942 führen SS-Ärzte im KZ Dachau grausame medizinische Experimente an KZ-Häftlingen durch

Im Ersten Golfkrieg hat Washington Saddam Husseins Giftgas-Einsatz gegen den Iran nicht nur geduldet, sondern sogar unterstützt. Bekannt ist diese Tatsache schon lange. So schrieb die New York Times am 18.08.2002: Offiziere berichten, dass die USA den Irak trotz der Verwendung von Giftgas unterstützt haben. Dennoch unterstützte das US. Horserødlejren in Nordsjælland, etwa sieben Kilometer von Helsingør; Frøslev (Gemeinde Bov) in Südjütland/Sønderjylland (als Gefangenenlager/Frøslevlejren II in der Nähe von Flensburg eröffnet am 13. August 1944 bis zur Befreiung am 5. Mai 1945, dt. Fröslee-Lager) Es handelt sich um gefangene Soldaten der Roten Armee, die im Sommer und Herbst 1941 zum KZ Sachsenhausen gebracht wurden. Ein Weg in den Tod. Denn als potenziell „gefährliche Elemente“ hatten spezielle Kommissionen der Gestapo sie aus den unübersehbaren Mengen sowjetischer Kriegsgefangener „selektiert“. Insgesamt starben im Lager in Oranienburg nördlich von Berlin zwischen Ende August und Mitte November 1941 mehr als 10.000 Rotarmisten.Man kann die Entwicklung der nationalsozialistischen Konzentrationslager in vier zeitlich zu trennende Phasen einteilen (1933–1935, 1936–1938, 1939–1941 und 1942–1945). Diese lassen sich durch die Gruppen der Inhaftierten, den Haftzweck, die Art der Durchführung und die Haftfolgen beschreiben. Stand in der ersten Phase die Einschüchterung und Verfolgung politischer und gesellschaftlicher Gegner der NSDAP im Vordergrund, wurde schließlich die massenhafte Ermordung jüdischer Bürger in ganz Europa (Shoah) zum Hauptziel. Im Jahr 2003 behauptete der damalige italienische Premierminister Silvio Berlusconi, dass es während der Zeit des italienischen Faschismus keine Konzentrationslager gegeben habe, Mussolini niemanden habe umbringen lassen und „Leute zum Urlaub in internes Exil“ geschickt habe.[51]

Insgesamt gab es unter der Inspektion der Konzentrationslager 24 KZ-Stammlager, denen zuletzt weit über 1.000 Außenlager, zum Teil unter der Bezeichnung „Außenkommando, -lager, Nebenlager“, organisatorisch unterstellt waren. Eine entsprechende Auflistung wurde 1977 und 1982 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.[23] In den Folgejahren wurden weitere Haftstätten, die nominell nicht in das System der NS-Konzentrationslager gehörten, nach den gesetzlichen Vorgaben ebenfalls als Lager eingestuft, so dass die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ von insgesamt 3.846 Lagern ausgeht.[24] Experten des Holocaust Memorial Museums in Washington berechneten insgesamt rund 42.500 NS-Lager, einschließlich Außen-, Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterlager, sogenannte Ghettos und Judenhäuser, Zwangsbordelle sowie Heime für Euthanasieopfer.[25][26] In dieser zweiten Phase wurden die Konzentrationslager Sachsenhausen und Buchenwald gebaut, die schon ein Zeichen des drohenden Krieges und damit verbundenen steigenden Häftlingszahlen waren. Das Konzentrationslager Sachsenhausen wurde nach seinem Bau auch zum Zentrum der Konzentrationslager (Sitz des IKL).

Zyklon B - Wikipedi

In Japan selbst werden die einzelnen Ereignisse oder auch Einzelheiten von Kriegsverbrechen von japanischen Nationalisten wie Tsukurukai (Society for History Textbook Reform) oft bestritten. Solche Organisationen und ihre Aktivitäten sind Gegenstand von Kontroversen des historischen Revisionismus,[13] insbesondere im „Schulbuchstreit“. Streubomben und Streumunitionsbehälter eigenen sich zum Ausbringen von chemischen Kampfstoffen aus mittlerer Flughöhe wie aus dem Tiefflug.[66] Mit Streumunition wird in einem großen Zielgebiet innerhalb kurzer Zeit eine sehr hohe Belegungsdichte, mit einer hohen Kampfstoffkonzentration erzielt.[66] Die United States Air Force hatte in den 1970er-Jahren den Streumunitionsbehälter CBU-15 im Bestand. Bei einem Gesamtgewicht von rund 340 kg war dieser mit 40 BLU-19-Bomblets beladen, die je 1,8 kg Sarin enthielten. Die Bomblets konnten sowohl im Reihenwurf oder auch alle zeitgleich abgeworfen werden. Die F-4 Phantom II konnte z. B. vier CBU-15-Behälter transportieren. Japanische Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg wurden in China, dem pazifischen Raum, Südostasien und dem indonesischen Archipel verübt. Dabei wurden Millionen von Zivilisten und Kriegsgefangenen gezielt ermordet.[2][3][4][5][6] Diese Kriegsverbrechen sind auch bekannt als „Asiatischer Holocaust“[7] und fanden etwa zur gleichen Zeit wie die Verbrechen des Nationalsozialismus in Europa statt. Feuerwalze und Trommelfeuer stehen als Begriffe sinnbildlich für die neue, industrialisierte Kriegsführung im Ersten Weltkrieg. Dazu kamen Flammenwerfer und Giftgas. Der Mensch griff nicht mehr nur den Menschen an, sondern auch seine direkte Umwelt. Vor allem das Gas gab dem Krieg eine brutale, völlig neue Qualität

Die Verwendung von vergiftenden Waffen war schon vor dem Ersten Weltkrieg durch die Haager Landkriegsordnung geächtet, deren Formulierung bot jedoch ausreichend Spielraum zu verschiedenen Auslegungen, so dass der Einsatz von Giftgas nicht eindeutig verboten war. Angesichts der Gräuel im Ersten Weltkrieg wurde 1925 im Genfer Protokoll die Anwendung von Giftgasen und bakteriologischen Mitteln ausdrücklich verboten. Die japanische Regierung ist der Auffassung, dass die rechtlichen und moralischen Positionen in Bezug auf Kriegsverbrechen getrennt sind. Unter Beibehaltung, dass Japan keine internationalen Gesetze oder Verträge verletzt hat, habe die japanische Regierung offiziell die Leiden, die das japanische Militär verursacht hat, erkannt, und es wurden zahlreiche Entschuldigungen von der japanischen Regierung ausgesprochen. Zum Beispiel hat Premierminister Murayama Tomiichi am 15. August 1995 zum 50-jährigen Jubiläum des Endes des Zweiten Weltkriegs in der sogenannten Murayama-Erklärung festgestellt, dass „Japan durch seine Kolonialherrschaft und Aggression enorme Schäden und Leiden der Menschen in vielen Ländern, insbesondere denen der asiatischen Nationen, verursachte“. Er drückte außerdem „seine Gefühle der tiefen Reue“ aus und erklärte seine „herzliche Entschuldigung“. Diese Erklärung ist offiziell bis heute die Haltung der japanischen Regierung zur Kriegsvergangenheit.[173] Am 26. Juni 2007 verabschiedete der Auswärtige Ausschuss des US-Repräsentantenhauses eine Resolution, dass Japan sich entschuldigen und in einer klaren und unmissverständlichen Weise anerkennen solle, dass es für seine militärische Nötigung von Frauen zu sexueller Sklaverei während des Krieges die historische Verantwortung zu akzeptieren habe.[144] Der japanische Premierminister Shinzo Abe bedauerte die Entscheidung des Repräsentantenhauses, das am 30. Juli 2007 die Resolution verabschiedete.[145] Die fürchterlichen Folgen des Gaskriegs schilderte 1917 die Krankenschwester Shirley Millard. Die Verwundeten solcher Angriffe „ringen um Atem, aber nichts kann getan werden“, erklärte sie: „Ihre Lungen sind weg“, sie seien „buchstäblich ausgebrannt“. Millard sah Schreckliches: „Bei manchen sind die Augen und Gesichter vollständig vom Gas weggefressen, und ihre Körper sind mit Verbrennungen ersten Grades bedeckt. Wir müssen versuchen, ihnen durch Ölgüsse Linderung zu verschaffen. Sie können nicht verbunden oder berührt werden.“Ein weiterer Schwerpunkt in der japanischen Geschichtsbewältigung ist das im Jahr 2000 durch die Gesellschaft zur Erstellung neuer Geschichtsbücher veröffentlichte Geschichtsbuch (atarashii rekishi kyokasho), das eine revisionistische Sicht Japans darstellt. Das Lehrbuch wurde 2001 vom Bildungsministerium genehmigt und löste große Debatten sowohl in Japan wie auch in China und Südkorea aus. Viele japanische Historiker und Lehrer protestierten gegen den Inhalt des neuen Geschichtsbuchs und seine Behandlung japanischer Handlungen im Krieg. Radio China International berichtete, dass die Regierung der Volksrepublik China „sehr empört und enttäuscht über das von rechten japanischen Gelehrten erstellte neue japanische Geschichtsbuch für das Jahr 2002“ sei. Nach Angaben des japanischen Erziehungsministeriums wurden die Autoren für die neue Ausgabe angehalten, beschönigende Darstellungen der Kolonisation Koreas durch Japan und des Nanking-Massakers zu ändern. Japanische Bürgerrechtsgruppen erklärten, dass die beanstandeten Buchkapitel nicht wesentlich verändert worden seien, einige Passagen seien sogar noch verfälschter dargestellt als zuvor. Das neue Geschichtsbuch wurde auch in den anti-japanischen Demonstrationen von 2005 in China und Südkorea angeprangert, weil es die japanische Aggression während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Kriegs mit China und die Kolonisation Koreas beschönigen soll.[226]

In den eroberten Ländern wurden viele neue Lager errichtet; bald waren mehr Häftlinge in diesen Lagern eingesperrt als im Reichsgebiet (Deutschland und Österreich). Mit Beginn der dritten Phase wurden die Konzentrationslager in drei Kategorien eingeteilt, welche die Härte der Behandlung und die Lebensbedingungen der Häftlinge anzeigten. Die Sterblichkeitsrate unter den Häftlingen vervielfachte sich in der dritten Phase: So in Dachau von 4 % auf 36 % im Jahre 1942; in Buchenwald von 10 % auf 19 % im Jahr 1941.[18] Am 15. April jährte sich die Befreiung des KZ Bergen-Belsen zum 75. Mal. Die damaligen Geschehnisse rund um das Eintreffen der Briten hat NDR.de in einem Echtzeit-Ticker nacherzählt Geschichte Zweiter Weltkrieg So suchte die SS nach der effektivsten Mordmethode . Überraschende Genickschüsse beim Messen der Körpergröße: Im Herbst 1941 wurden Tausende Kriegsgefangene im KZ. Außerdem denke ich dass sie im 2-ten Weltkrieg schon recht gut funktionierende Gasmasken hatten, so dass Gas ineffizient war. 2 Kommentare 2. Chippo78 27.06.2015, 03:28. Außerdem denke ich dass sie im 2-ten Weltkrieg schon recht gut funktionierende Gasmasken hatten, so dass Gas ineffizient war. Das weniger. Manches Zeugs von damals frisst sich selbst noch durch heutiges Schutzequipment. Ganz. Eine besonders hohe Dichte an Konzentrations-, Vernichtungs-, Durchgangslagern und Ghettos gab es im Generalgouvernement in Ostpolen. Dort befanden sich die bekanntesten Vernichtungslager Auschwitz, Sobibor, Treblinka, Chelmno und Belzec. Das deutsch besetzte Polen war geradezu „übersät“ mit größeren und kleineren Konzentrations- und Außenlagern, denn zum einen war es das erste Land, das von den Nationalsozialisten erobert worden war. Außerdem war in Osteuropa allgemein die jüdische Bevölkerung größer als in West- oder Mitteleuropa. Ein weiteres Vernichtungslager, Maly Trostinez, lag im heutigen Weißrussland. Während der Zeit der deutschen Besatzung Weißrusslands starben dort Hunderttausende Juden; die jüdische Bevölkerung Weißrusslands wurde fast vollständig ausgelöscht. Die Ukraine war „übersät“ mit größeren und kleineren Lagern und Ghettos. So gab es etwa ein Ghetto in Winniza. (In der Nähe dieser Stadt befand sich Adolf Hitlers Führerhauptquartier „Werwolf“.) Soweit das „eigentliche Russland“ von den Deutschen besetzt worden war, wurden auch hier die Juden, als Partisanen verdächtigte Zivilisten und Kommunisten verschleppt oder erschossen. Allerdings gehörten die westlichen Gebiete des heutigen Russlands aufgrund der Kriegsereignisse zumeist zum „rückwärtigen Heeresgebiet“.

Die japanische Reaktion der Bevölkerung auf den Tokioter Prozess fand ihren Ausdruck in der Forderung nach Milderung der Strafen von Kriegsverbrechern und in der Agitation für Bewährungen. Kurz nachdem der Friedensvertrag von San Francisco im April 1952 in Kraft getreten war, begann eine Bewegung um die Freilassung von B- und C-Klasse-Kriegsverbrechern. Die Betonung der „Ungerechtigkeit der Kriegsverbrechertribunale“ und des „Elends und der Not der Familien von Kriegsverbrechern“ erlangte rasch die Unterstützung von mehr als zehn Millionen Japanern. Angesichts dieses massiven Anstiegs der öffentlichen Meinung kommentierte die japanische Regierung, dass „die öffentliche Meinung in unserem Land ist, dass die Kriegsverbrecher keine Kriminellen sind. Vielmehr sammeln sie große Sympathie als Opfer des Krieges, und die Zahl der Menschen, die über das Kriegsverbrecherprozesssystem betroffenen sind, ist stetig gestiegen.“ Die Bewegung für die Bewährung von Kriegsverbrechern wurde von zwei Gruppen angetrieben: denjenigen, die von außen „ein Gefühl von Mitleid“ für die Gefangenen hatten, und die Kriegsverbrecher selbst, die für ihre eigene Version als Teil einer Anti-Kriegs-Friedensbewegung aufgerufen hatten. Die Bewegung, die von „einem Gefühl des Mitleids“ getrieben wurde, forderte die Freiheit für die Kriegsverbrecher, unabhängig davon, auf welche Art dies erreicht wird. Am 29. April 1997 trat das Chemiewaffenübereinkommen in Kraft. 1997 erfolgte die Ratifizierung auch durch die USA und Russland.[41] Die ratifizierenden Staaten haben sich durch das CWÜ unter anderem dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2012 sämtliche Chemiewaffen unter internationaler Aufsicht zu vernichten. Bereits 1935 erschien das Lehrbuch Schulversuche zur Chemie der Kampfstoffe: ein Experimentierbuch zum Gas- und Luftschutz in Berlin. Der Autor Kintoff leitet zu einfachen Versuchen an und erläutert die Funktion der Gasmaske.[25][26] Trotzdem war Giftgas im Stellungskrieg, gemessen an der Zahl der Opfer, eine mehr psychologische Waffe: Es kamen zwar rund 100.000 Soldaten dadurch direkt ums Leben; 1,2 Millionen weitere wurden. Folge Deiner Leidenschaft bei eBay

Chemische Waffe - Wikipedi

Zweiter Weltkrieg: So suchte die SS nach der effektivsten

Nach der Besetzung im April / Mai 1940 setzte der Reichskommissar für Norwegen Josef Terboven eine immer härtere Besatzungspolitik durch, da die Kollaborationsregierung unter Vidkun Quisling über keinen Rückhalt in der Bevölkerung verfügte. Unter dem Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD Heinrich Fehlis verhafteten Sipo und SD politische Gegner, Kommunisten, Gewerkschaftsmitglieder, oppositionelle Lehrer, Studenten, Polizisten, Offiziere der norwegischen Armee, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Juden. Zu diesem Zweck wurden vier Polizeihäftlings- und Strafgefangenenlager eingerichtet. Diese waren Grini fangeleir bei Oslo, Falstad bei Trondheim, Ulven und Espeland bei Bergen und Sydpissen bei Tromsø. Die Lager wurden als Hinrichtungsorte genutzt und Häftlinge in Konzentrationslager deportiert, darunter auch Juden nach Auschwitz.[57] Zweiter Weltkrieg: Widerstand in KZ Buchenwald. 11. April 2015, 11:39 Uhr Widerstand im KZ Buchenwald: Dilemma hinterm Stacheldraht. Detailansicht öffnen. Blick auf das Konzentrationslager. In Japan bezieht sich der Begriff „japanische Kriegsverbrechen“ in der Regel auf Fälle, die gegen Verantwortliche der japanischen Kaiserlichen Armee durch das Internationale Militärtribunal für den Fernen Osten, auch als Tokioter Prozesse bekannt, nach dem Ende des Pazifischen Krieges angeklagt und verurteilt wurden. Gegen Kriegsverbrechen, die von Offizieren sowie von Unteroffizieren oder Soldaten gemäß der B- und C-Klassifizierung von Kriegsverbrechen verübt wurden, erhoben die Tokioter Prozesse keine Anschuldigungen. Diese Verfahren wurden im ganzen asiatischen Raum vor den Kriegsgerichten oder militärischen Kommissionen getrennt behandelt.[17][18] Die Geschäftsberichte der Degesch weisen für den Zeitraum von 1938 bis 1943 jährliche Produktionsmengen zwischen 160 Tonnen und 411 Tonnen aus.[7] Für Rüstungsaufträge wurde 1943 der Preis auf 4,55 Reichsmark je kg gesenkt.[8] Dessau wurde Ende Mai 1944 bombardiert und das Werk dabei so schwer beschädigt, dass die Jahresproduktion auf 231 Tonnen sank. Bei dem schweren britischen Luftangriff auf Dessau vom 7. März 1945 wurden die Fabrikanlagen und Lager völlig zerstört.

Giftgas als Waffe - WAS IST WA

Bei der Beschaffung im Konzentrationslager Auschwitz war SS-Hauptsturmführer Robert Mulka tätig, der auch Opfer in die Gaskammern führte und unter anderem deswegen beim Frankfurter Auschwitz-Prozess verurteilt wurde. Auch die Verantwortlichen der Lieferfirmen Degesch (Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung), HeLi (Heerdt-Lingler) und Testa (Tesch & Stabenow) standen vor Gericht. Bruno Tesch und sein Geschäftsführer Karl Weinbacher wurden von der britischen Militärjustiz im Testa-Prozess zum Tode verurteilt und hingerichtet. Gerhard Peters von der Degesch wurde zunächst zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, nach teilweise erfolgter Verbüßung jedoch im Wiederaufnahmeverfahren 1955, acht Jahre vor Beginn der Auschwitzprozesse, freigesprochen. KZ-Aufseherinnen wurden erst im Mai 1946 von einem polnischen Sonderstrafgericht in Gdansk im sogenannten ersten Stutthof-Prozess verurteilt - fünf von ihnen zum Tode, eine sechste zu einer. Der Tagesablauf für die Gefangenen war in den meisten Konzentrationslagern davon geprägt, dass ihre Arbeitskraft von Morgengrauen bis zum Einbruch der Dunkelheit genutzt werden sollte. Hier ein Beispiel aus dem Konzentrationslager Flossenbürg bei Weiden.[33] Es gab Konzentrationslager, in denen die Gefangenen in zwei gegenläufigen Schichten rund um die Uhr arbeiten mussten und abwechselnd in denselben Betten schliefen (Beispiel KZ Neckarelz).

Sowohl in Libyen als auch in Abessinien setzte die italienische Armee massiv Giftgas ein und machte auch nicht vor Massenliquidierungen der Einheimischen und der Verbrennung von Dörfern, Vieh und Feldern halt. Auch im spanischen Bürgerkrieg (1936-39) mischte Mussolini mit, indem er die Putschisten unter General Franco gegen die demokratisch gewählte republikanische Regierung tatkräftig. Am 7. März 1950 erließ MacArthur eine Richtlinie, dass für gutes Benehmen das Strafmaß um ein Drittel reduziert wird, und ermächtigte die Gerichte, die lebenslangen Freiheitsstrafen nach Verbüßung von 15 Jahren auf Bewährung auszusetzen. Wegen schlechter Gesundheit wurden einige der Gefangenen schon früher auf Bewährung entlassen. Während der ersten Phase in den frühen Jahren der NS-Diktatur bis zum Frühsommer 1934 begannen der NSDAP nahestehende Organisationen, vor allem die Sturmabteilung (SA) damit, überall in Deutschland zusätzlich zu staatlichen Gefängnissen größere oder kleinere Inhaftierungsstätten aufzubauen. Am 3. März 1933 wurde in einer Militärschule bei Weimar das KZ Nohra als erstes Konzentrationslager des Dritten Reiches eingerichtet.[4] Am 13. März 1933 veranlasste der Münchner kommissarische Polizeipräsident Heinrich Himmler die Errichtung des Konzentrationslagers Dachau (bei München).[5] Am 21. März 1933 wurde dann mit dem KZ Oranienburg (nördlich von Berlin) das erste der SA unterstehende Konzentrationslager eingerichtet.[6] In dieser Zeit wurden zudem das KZ Ahrensbök, KZ Alt-Daber, KZ Bad Sulza, KZ Benninghausen, KZ Brandenburg an der Havel, KZ Börnicke, KZ Breitenau, KZ Breslau-Dürrgoy, KZ Esterwegen, KZ Kemna, KZ Sonnenburg und als letztes KZ Bredow errichtet. Mitte Juli 2007 wurde mitgeteilt, dass Albanien als weltweit erster Staat seine sämtlichen Bestände an chemischen Waffen nachweislich vernichtet hat. Die Finanzierung des Projektes erfolgte mit insgesamt 48 Millionen US-Dollar. Die Vernichtung der Kampfstoffe Schwefellost, Lewisit, Adamsit und Chloracetophenon dauerte von Februar bis Juli 2007.[74]

Das waren keine kommerziellen Bordelle. Bei der Rekrutierung der Mädchen und Frauen wurde explizite und implizite Gewalt angewendet. In den Militärbordellen wurde nicht der Prostitution nachgegangen, sondern es fanden dort serielle Vergewaltigungen statt. Die Beteiligung der japanischen Armee ist in Japans National Institute for Defense Studies dokumentiert. Ein hochrangiger Beamter aus Tokio entschuldigte sich im Jahr 1993 mehr oder weniger für diese schrecklichen Verbrechen… Gestern hat er widerwillig die quasi-Entschuldigung 1993 anerkannt, aber nur als Teil einer präventiven Erklärung, seine Regierung werde den Aufruf für eine offizielle Entschuldigung ablehnen, der im Kongress der Vereinigten Staaten anhängig ist. Amerika ist nicht das einzige Land, das daran interessiert ist, dass Japan verspätet die volle Verantwortung übernimmt. Korea, China und die Philippinen sind auch nach Jahren der japanischen Zweideutigkeiten über das Thema wütend.[138] Nach Erkenntnissen der Historiker Yoshiaki Yoshimi und Seiya Matsuno erhielt Okamura Yasuji vom Kaiser Hirohito die Erlaubnis, chemische Waffen während dieser Gefechte einzusetzen.[29] Zum Beispiel ermächtigte der Kaiser den Einsatz von Giftgas während der Schlacht um Wuhan von August bis Oktober 1938 in 375 verschiedenen Einsätzen gegen die 1,1 Millionen chinesischen Soldaten, von denen 400.000 während der Schlacht starben.[30] Artikel 23 der Haager Konvention (1899 und 1907) und Artikel V des Vertrags in Bezug auf die Nutzung von U-Booten und Schadgasen in der Kriegführung vom 6. Februar 1921 verurteilten jedoch bereits den Einsatz von Giftgas.[31] Während der Schlacht um Changsha im Herbst 1939 setzte die Kaiserlich Japanische Armee ebenfalls große Mengen Giftgas gegen chinesische Positionen ein. Ein weiteres Beispiel ist die Schlacht von Yichang im Oktober 1941, in der das 19. Artillerieregiment die 13. Brigade der 11. Armee durch Beschuss der chinesischen Streitkräfte mit 1.000 gelben Gasgranaten und 1.500 roten Gasgranaten unterstützte. Das Gebiet war mit chinesischen Zivilisten, deren Evakuierung durch die japanische Armee untersagt wurde, überfüllt. Von den rund 3.000 chinesischen Soldaten in dem Gebiet waren 1.600 von der Wirkung des Gases erheblich betroffen.[32] Die Todesursachen der Häftlinge wurden im Aktenverkehr der NS-Organe zum Zweck der Geheimhaltung häufig chiffriert. Als Kürzel wurden die Aktenzeichen verwendet, unter denen der Aktenvorgang bei der übergeordneten Inspektion der Konzentrationslager (IKL) bearbeitet wurde.

Zwischen den Weltkriegen (1918 bis 1939)Bearbeiten Quelltext bearbeiten

Alle Aktionen dieser Armeeeinheiten waren streng geheim, und gegen Kriegsende wurden nahezu sämtliche Beweise vernichtet. Bei vielen Giftgaseinsätzen konnte der Ablauf im Nachhinein nur durch chinesische Berichte und Aussagen verantwortlicher japanischer Soldaten aufgedeckt werden. Insgesamt sind nur einige dutzend Biowaffeneinsätze dokumentiert, doch es wird allgemein angenommen, dass es sich bei der Mehrzahl der scheinbar gewöhnlichen Seuchenausbrüche dieser Zeit in China um Aktionen des japanischen Militärs gehandelt hat. Fliegerbomben mit chemischen Kampfstoffen sind sehr flexibel einsetzbar.[66] Die Bomben können sowohl aus großer Höhe wie auch aus dem Tiefflug abgeworfen werden. Chemische Kampfstoffe können ebenso in Splitterbomben gefüllt werden, was zu einer kombinierten Wirkungsweise führt.[66] Ein solches Beispiel stellt die sowjetische Fliegerbombe ChAB-500 (9A1-483) dar. Bei einem Gesamtgewicht von rund 300 kg enthielt diese Bombe 175 kg der Kampfstoffmischung HL (russische Bezeichnung RK-7), welche aus Schwefellost und Lewisit bestand. Bei der Detonation erzeugte diese Bombe neben dem Kampfstoffaerosol auch eine große Anzahl Stahlsplitter, welche mit hoher Energie freisetzt wurden.[72] Kampfstofftanks, z. B. Abwurfbehälter wie sie auch für Napalm verwendet werden, können auch mit chemischen Kampfstoffen befüllt werden.[66] Diese Tanks zerplatzen beim Aufschlag auf der Erdoberfläche und der Kampfstoff wird verspritzt. Gegenüber Fliegerbomben mit einer Spreng- oder Zerlegladung wird in diesem Fall der Kampfstoff nur wenig verteilt (kein Aerosol, wenig Tropfen) und die Wirkung beschränkt sich auf ein sehr kleines Gebiet. Solche Kampfstofftanks setzte der Irak während des Ersten Golfkriegs ein. Der Einsatz bei Ypern, das nahe der französischen Grenze in Flandern rund 30 Kilometer von der Nordsee entfernt liegt, sei daher eher improvisiert gewesen, sagt Baumann. „Falkenhayn wollte das einfach mal ausprobieren.“ Ähnlich sieht das Franky Bostyn, Historiker beim belgischen Verteidigungsministerium: „Der Einsatz von Gas war ein Experiment.“ Allerdings ein Experiment, das bald ebenso zum grausigen Alltag des Krieges gehören sollte wie Bajonette und Maschinengewehre, später dann Flammenwerfer und Panzer. 2. Weltkrieg 1939. Nachkriegsjahre 1945. Geteiltes Deutschland 1949. Deutsche Einheit 1989. Globalisierung 2001. Französische Deutschlandkarte mit Standorten von Gefängnissen, KZs und Arbeitslagern, um 1934 > Der Zweite Weltkrieg > Völkermord Das KZ Neuengamme. In dem Hamburger Ortsteil Neuengamme errichtete die Schutzstaffel (SS) im Dezember 1938 in einer stillgelegten Ziegelei ein.

Die Art, Legitimität und Erbe der japanischen Annexion Koreas, insbesondere seine umstrittene Rolle im Hinblick auf die Modernisierung der Koreanischen Halbinsel, ist ein intensiv diskutiertes Thema. In einem Seminar, veranstaltet vom Asia-Pacific Research Center, machte der Hochschullehrer Rhee Young-Hoon von der Seoul National University umstrittene Äußerungen. Er erklärte, dass trotz der Probleme der Menschenrechte die koreanische Wirtschaft stark unter der japanischen Herrschaft gewachsen sei und damit die Basis des modernen Kapitalismus durch die Japaner in Korea eingeführt wurde, die später ein Teil des Fundaments der modernen koreanischen Wirtschaft wurde.[236] Etwas anders war die Entstehungsgeschichte der Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (bei Kraków) und Majdanek (ebenfalls bei Lublin). In beiden Konzentrationslagern wurden erst nach ihrer Inbetriebnahme zusätzlich Gaskammern zur Perfektion des Massenmords an den Juden eingerichtet. Auch Majdanek wird zu den Vernichtungslagern gezählt. Anders als die erstgenannten Vernichtungslager funktionierten sie für die SS durch die dort gleichzeitig praktizierte Vernichtung durch Arbeit ebenfalls als Konzentrationslager im sonst bei den Nationalsozialisten üblichen Sinn. Das Gebiet der Auschwitz-KZ wurde annektiert und zählte während der Besetzung als Reichsgebiet. Erste Gaskammer in Posen. Im Oktober 1939 wurden im Fort VII in Posen in einer provisorischen Kammer erstmals Probevergasungen durchgeführt, bei denen eine unbekannte Anzahl von psychisch Kranken ermordet wurde. Nach Zeugenaussagen war August Becker dabei anwesend, der wenig später - im Januar 1940 - Probevergasungen für die Aktion T4 in der NS-Tötungsanstalt Brandenburg.

Japanische Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg - Wikipedi

  1. Zwischen 1946 und 1951 fanden in den Vereinigten Staaten, im Vereinigten Königreich, in China, in der UdSSR, in Australien, Neuseeland, Kanada, Frankreich, den Niederlanden und den Philippinen Militärtribunale statt. Angeklagt wurden die Kriegsverbrechen der B- und C-Klasse. Rund 5700 Personen wurden in Japan angeklagt, und mehr als 2200 Personen wurden in Kriegsverbrechertribunalen außerhalb von Japan angeklagt. Die Straftatbestände gemäß Artikel 5 IMTFE-Statut sieht drei Tatbestandsgruppen vor: „Verbrechen gegen den Frieden“, „Kriegsverbrechen“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, die den Tatbestandstypen des IMT-Statuts für Nürnberg weitgehend entsprechen. Die Angeklagten der B-Klasse wurden dieser Vergehen persönlich beschuldigt. Den Angeklagten der C-Klasse, meist höhere Offiziere, wurde die Planung und Anordnung beziehungsweise die Verhinderung dieser Straftaten vorgeworfen.[165]
  2. Lehrplan für die Sekundarstufe 2 in Geschichte Thema: Erster Masseneinsatz des Giftgases Chlor im Ersten Weltkrieg erweist sich als schreckliche Waffe, die auf beiden Seiten zu weiteren Eskalationen führt. Lernziel: Verstehen, was die Ausweitung des Massenvernichtungkriegs durch das neue Kampfmittel Giftgas für die Soldaten bedeutet
  3. Gesichert ist, dass Ägypten chemische Waffen im Jemen eingesetzt hat. Die Technologie dazu stammte aus der Sowjetunion, welche diese auch an andere mit ihr verbündete Staaten des Nahen Ostens – wie dem Irak – weitergegeben hatte.
  4. Im Ersten Weltkrieg hatte die Flugzeugtechnik deutliche Fortschritte gemacht: Reichweite, Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und maximale Zuladung hatten stark zugenommen. Auch hatten alle Seiten die Nützlichkeit von Aufklärungsflugzeugen erkannt.
  5. Im Zweiten Weltkrieg war Deutschland Motor und Zentrum der Massenzwangswanderungen. Es war nur deshalb in der Lage, den Zweiten Weltkrieg beinahe sechs Jahre lang zu führen, weil es den Krieg von vornherein als Raub- und Beutekrieg geplant hatte und durchführte. Die mit Deutschland verbündeten Staaten sowie die von 1938 an erworbenen bzw. eroberten Länder und Landesteile hatten die Aufgabe.
  6. Die Landform, das Wetter sowie die Vegetation haben einen entscheidenden Einfluss auf die Ausbreitung, Wirksamkeit und Wirkungsdauer von chemischen Kampfstoffen.[69]

Außerdem starben Millionen Menschen in Zwangsarbeitslagern und bei - durch das japanische Besatzungssystem verursachten - Hungerkatastrophen (vor allem in Indonesien und Indochina).[11] Alle SS-Angehörigen zur Bewachung der Lager gliederten sich nach Aufgaben und Zuständigkeitsverteilung in fünf (andere Angabe: sechs) Bereiche: Ein Untersuchungsbericht der Vereinten Nationen meldete im August 2016, man könne die Nutzung der weltweit geächteten Massenvernichtungswaffen in drei Fällen eindeutig belegen und zuordnen. In zwei Fällen habe die syrische Armee die Giftbomben abgeworfen, in einem Fall die Miliz Islamischer Staat (IS). Diese Fälle waren der Einsatz von Chlorgas und eventuell anderer giftiger Substanzen, die am 21. April 2014 und am 16. März 2015 in zwei Dörfern in der nordwestlichen Provinz Idlib aus Hubschraubern der syrischen Luftwaffe abgeworfen wurden. Die IS-Miliz verwendete am 21. August 2015 im Ort Marea nahe Aleppo Senfgas.[61] Man fordere daher, Respekt für das Gedenken an die Opfer dieses größten Todeslagers der Nazis im Zweiten Weltkrieg zu erweisen. Das Spielen an solchen Orten sei deplatziert, fügte.

Konzentrationslager - Wikipedi

Als sich heute Morgen eine Nachricht eines Freundes aus Reutlingen mit einem Link zum Thema: Das Ende des 2. Weltkriegs auf der Schwäbischen Alb erhielt, begann meine Suche bei SWR2 danach. Stefan hatte mir geschrieben, dass die letzten 5 Minuten der Sendung für mich interessant sein würden. Lange habe ich nach der Sendung in de Der vernebelte Giftgas-Skandal. Bei Versuchen mit Chemiewaffen vergiftet die Schweizer Armee 1940 in Uri und anderen Regionen Tausende von Rindern. Die wahren Hintergründe der Affäre kommen erst.

Giftgas: Tod ohne Sieg ZEIT ONLIN

Die Risiera di San Sabba in Triest, das Polizeihaftlager Borgo San Dalmazzo, das Durchgangslager Fossoli in der Provinz Modena und das Durchgangslager Bozen waren nationalsozialistische KZ auf italienischem Boden.[50] 1981 beschuldigte der US-amerikanische Außenminister Alexander Haig die UdSSR und die von ihr unterstützte Vietnamesische Volksarmee, im Zweiten Laotischen Bürgerkrieg (1963–73) Mykotoxine eingesetzt zu haben, um Tausende von Hmong zu töten.[42] Diese Vorwürfe konnten nicht bewiesen werden.[43] Im Ersten Weltkrieg wurde von der deutschen Armee erstmals Giftgas eingesetzt. Im Zweiten Weltkrieg verzichtete Hitler darauf - an der Front, nicht aber in den Vernichtungslagern

100 Jahre Gaskrieg: „Ihre Lungen sind weg, buchstäblich

Die chemischen Kampfstoffe im klassischen Sinn können erneut in verschiedene Kampfstoffklassen unterteilt werden, je nach Art und Ort ihrer Wirkung: Im August 1944 gelangen westliche Journalisten zu einer Besichtigung in das von der SS hastig geräumte Vernichtungslager Majdanek. Daraufhin wurden Darstellungen des Massenmords auf die Titelseiten US-amerikanischer Zeitungen und in US-Zeitschriften gesetzt (Life-Magazin 28. August und New York Times 30. August 1944). Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit Bis zum Herbst 1944 blieb das Niveau der Versorgung der Menschen im Dritten Reich hoch. Dies erreichte das NS-Regime aber nur durch die menschenverachtende Ausbeutung von Arbeitskräften: zwölf Millionen Menschen aus fast ganz Europa mussten Zwangsarbeit leisten, etwa zweieinhalb Millionen kamen dabei zwischen 1939 und 1945 im Reich ums Leben, vor allem. China verzichtete auf Reparationen und stellt insofern einen Sonderfall dar, als Japan mit den meisten übrigen Hauptgeschädigten des Ostasiatisch-Pazifischen Krieges zumindest in der einen oder anderen Art Entschädigungsabkommen traf. Grundlage dessen war der von amerikanischer Seite mit großer Nachsicht gegenüber Japan ausgehandelte Friedensvertrag von San Francisco, der in Artikel 14 festhielt, dass das Land „den Alliierten für die im Krieg verursachten Schäden und Leiden Reparationen zu zahlen hat“. Die USA schränkten die Verpflichtung jedoch zugleich ein, denn „wenn man davon ausgeht, dass eine existenzfähige Wirtschaft aufrechtzuerhalten ist, Japans Ressourcen derzeit nicht ausreichen, um Reparationen für die oben erwähnten Schäden und Leiden vollständig zu leisten und gleichzeitig andere Schulden zurückzuzahlen“.[209][210]

Das Kaiserreich Japan war Anfang des 20. Jahrhunderts die einzige Industrienation Asiens und spielte im Vergleich zu seinem Nachbarn China eine große Rolle in der Weltpolitik. So war man 1905 aus dem Russisch-Japanischen Krieg siegreich hervorgegangen und kämpfte sowohl im Ersten Weltkrieg auf Seiten der Entente cordiale mit als auch im Russischen Bürgerkrieg auf Seiten der Weißen Armee. Dabei verlor die Kaiserliche Armee (wie schon seit über hundert Jahren) kein einziges bedeutendes Gefecht. Das daraus resultierende Überlegenheitsgefühl vermischte sich zusammen mit Japans wachsendem Bedarf an Rohstoffen zu einem zunehmenden Nationalismus. Durch vorangegangene Kriege und Konflikte (unter anderem mit China) war es dem Kaiserreich schon gelungen, sich bedeutende Gebiete einzuverleiben (Taiwan, Süd-Sachalin, Korea). Beim Friedensvertrag von Versailles hatte man große Teile der deutschen Kolonie Deutsch-Neuguinea zugesprochen bekommen. Bei der Befreiung des KZs am 15. April 1945 lag es fast verhungert im Koma. 70 Jahre ist das nun her. Yvonne Koch steht im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen und blickt aus der.

TÖTUNGEN DURCH GIFTGAS IN MAUTHAUSEN UND GUSEN1 Florian Freund Mauthausen im KZ-System Das komplexe System der Konzentrations- und Vernichtungslager wurde nach 1945 zu einem Markenzeichen des Nationalsozialismus.2 Das KZ war eine Institution unumschränkter Macht zur Zerstörung der ,unbrauchbaren' und ,überflüssigen' Person(en) und diente den sozialen, politischen. KZ Majdanek/Lublin. Mit dem Bau der Gaskammern zur Menschentötung, als Bauwerk XIIa, beziehungsweise »Bunker« bezeichnet, wurde im Sommer 1942 begonnen. Sie befanden sich hinter der Badebaracke der Männer und das Gebäude (10,7 m × 8,8 m × 2,4 m) war durch einen Stacheldraht gesichert. Als Sichtschutz diente ein Holzzaun (Kranz 2011:221)

Warum setzen die Nazis im 2 Weltkrieg kein Giftgas ein

Es gibt Behauptungen, dass Kriegsverbrechen auch noch begangen wurden, nachdem das Kaiserreich Japan offiziell am 14. August 1945 kapituliert hatte. Gemäß der Aussage von Captain Hoshijima Susumi wurden alliierte Kriegsgefangene, welche die Todesmärsche von Sandakan (Nord-Borneo) überlebten, noch zwei Wochen, nachdem der Kaiser die Kapitulationsurkunde unterzeichnet hatte, getötet.[34] Seit 1997 sind chemische Waffen durch die Chemiewaffenkonvention international offiziell geächtet; auch die Entwicklung, Herstellung und Lagerung sind verboten. Dennoch bleiben die USA nach wie vor größter Besitzer chemischer Kampfstoffe.

ABC-Waffen : Giftgas-Einsätze im Krieg - Bilder & Fotos - WEL

  1. Die Stammlager waren im Deutschen Reich die Konzentrationslager Arbeitsdorf (bei Wolfsburg), Bergen-Belsen, Buchenwald, Dachau, Flossenbürg, Groß-Rosen, Hinzert, KZ Mittelbau-Dora (bei Nordhausen), KZ Mauthausen, Neuengamme, Ravensbrück, Sachsenhausen, Niederhagen-Wewelsburg und Stutthof, auf besetztem polnischem Gebiet Auschwitz I Stammlager, Auschwitz-Monowitz, Majdanek, Warschau und Płaszow, in Estland Vaivara, in Litauen Kauen, in Lettland Riga-Kaiserwald, in Frankreich (im annektierten Elsass) Natzweiler-Struthof sowie in den Niederlanden Herzogenbusch. Im damaligen Ostpreußen bestand das KZ Hohenbruch bei Hohenbruch (bis 1938 Lauknen, seit 1946 Gromowo/Гро́мово) von August 1939 bis Januar 1945, das der Gestapo in Königsberg unterstand.
  2. Massenvergewaltigung und Sex-Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg - Am Beispiel der deutschen, russischen und japanischen Armee - Jana Zimmermann - Hausarbeit - Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg - Arbeiten publizieren: Bachelorarbeit, Masterarbeit, Hausarbeit oder Dissertatio
  3. d. 97,6 % aus wasserfreiem Cyanwasserstoff, welches durch einen Zusatz von 0,1 % Phosphorsäure und 1,0 % Schwefeldioxid stabilisiert ist.[13] Es wird sowohl rein als Flüssigkeit in Druckgasflaschen aus Edelstahl zu 27,5 kg abgefüllt, wie auch, analog dem Produkt Zyklon-Discoids zu 1500 Gramm in hermetisch verschlossenen Edelstahldosen, adsorbiert auf Zellstoffscheiben.[14] Das Mittel ist unter den Handelsnamen Uragan D2, Bluefume und Cyanopur in mehreren Ländern der EU als Begasungsmittel zur Bekämpfung von holzzerstörenden Insekten in Holz sowie Hygieneschädlingen (Insekten und Schadnagern) in leerstehenden Objekten und Verkehrsmitteln zugelassen.[15]
  4. Das Produkt wurde als Verkaufsmarke Zyklon – oft ohne zusätzlichen Buchstaben B auf dem Etikett – durch zwei Händler vertrieben. Die Zusatzbezeichnungen A, B und C dienten fabrikintern als Kennzeichnung für unterschiedliche Verfahren, Reizstoffzusätze und Zusammensetzungen. Zyklon A wurde 1920 eingeführt. Dieses Gemisch aus Zyankohlensäuremethylester und Chlorkohlensäuremethylester wurde aus großen Druckbehältern versprüht, galt aber als unsicher und unwirtschaftlich.[3] Zyklon C enthielt den Zusatzstoff Chlorpikrin, der Uniformknöpfe, Metallschnallen usw. angriff und daher zur Entwesung von Kleidern ungeeignet war. Eine Sonderform war das Präparat ohne jeden Warnstoff; dies war auf dem Etikett mit der Bezeichnung „Vorsicht, ohne Warnstoff“ vermerkt. Es wurde zur Behandlung von Lebensmitteln und anderen anfälligen Stoffen eingesetzt.

Gas im 2. Weltkrieg??? Geschichtsforum.de - Forum für ..

Es ist eine weitverbreitete Wahrnehmung, dass die japanische Regierung nicht die rechtliche Verantwortung für die Entschädigung akzeptiert habe, und als direkte Folge dieser Verweigerung versäumt habe, die einzelnen Opfer der japanischen Gräueltaten zu kompensieren. Insbesondere bestehen eine Reihe prominenter Menschenrecht- und Frauenrecht-Organisationen, die in Japan immer noch eine moralische oder rechtliche Verantwortung für die individuelle Entschädigung der Opfer sehen, vor allem gegenüber den Mädchen und Frauen, die durch das japanische Militär in den besetzten Ländern in Militärbordelle gezwungen wurden.[190][191] Ab April 1934 verfügte das K.L. Columbia in Berlin bereits über einen eigenen Haushalt und war der SS unterstellt. Das K.L. Columbia war das reichsweit zweite Konzentrationslager der SS. Im Juli 1933 waren 80 Männer im Columbia-Haus inhaftiert, die Zahl stieg jedoch rasch an. Im September waren es bereits 300 Häftlinge, im Februar 1934 lag die Zahl bei 450 Gefangenen. Aufgrund der drastischen Überbelegung der 156 vorhandenen Zellen waren die Lebensumstände unmenschlich. Als schließlich die Folterungen im KZ Columbia auch in der Berliner Bevölkerung bekannt wurden und ein sehr negatives Echo fanden, sah sich das Geheime Staatspolizeiamt (Gestapa) genötigt, einzugreifen, um Bevölkerung und Ausland „nicht unnötig zu beunruhigen“. Im September 1934 wurde durch das Gestapa die Schikanierung und Folterung von Häftlingen ausdrücklich verboten.

Im Ersten Weltkrieg kam es zum ersten Einsatz von chemischen Kampfstoffen im August 1914 durch französische Truppen, die Xylylbromid – ein für die Pariser Polizei entwickeltes Tränengas – gegen deutsche Truppen einsetzten. Erste Versuche beider Seiten mit Stoffen wie Bromessigsäureethylester (durch Frankreich im März 1915) und o-Dianisidinchlorsulfonat, einem feinkristallinen Pulver, das Schleimhäute der Augen und Nase reizte (durch Deutschland am 27. Oktober 1914 bei Neuve-Chapelle), verliefen nicht zufriedenstellend, da die Stoffe sich beim Abschuss durch die entstehende Hitze zersetzten. Auch am 60. Jahrestag der Kapitulation seines Landes hat sich der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi für das von Japan im Zweiten Weltkrieg verursachte Leiden entschuldigt. Zugleich zeigte er sich willens, sich mit den asiatischen Nachbarn (namentlich China und Südkorea) für Frieden und Entwicklung in der Region einzusetzen. Japan habe durch Kolonialherrschaft und Invasionskrieg in vielen Ländern, vor allem in Asien, „enormen Schaden und Leid verursacht“, sagte Koizumi in einer Erklärung. Zwar sind Koizumis Worte der Entschuldigung eine Wiederholung dessen, was er im April 2005 beim Asien-Afrika-Gipfel in Jakarta gesagt hatte; dass er sich jedoch direkt auf China und Südkorea bezog, wertete die Nachrichtenagentur Kyodo als einen Versuch, die zuletzt schwer belasteten Beziehungen zu verbessern.[178] In den USA wurden Chemiewaffen zwischen den Weltkriegen weiterentwickelt. Zuständig dafür war neben der American Chemical Society (Institut für Chemie an der Northwestern University) eine Militärbehörde, die National Association for Chemical Defense.[19] Deren Leiter H. Edmund Bullis[20] empfahl 1928 sogar den Polizeibehörden den Einsatz dieser „höchst effektiven und zugleich humansten aller Waffen“, eben Chemiewaffen. In Cleveland und Chicago testeten Polizisten in dem Jahr „erfolgreich“ aus „genialen“ Füllfederhalter-großen oder aus normalen Pistolen abgefeuerte neuartige Gase, die „gezeigt haben, dass man drei oder vier Männer, die zusammen nicht weiter als fünf Meter entfernt stehen, mit einem einzigen Schuss nachhaltig ausschalten kann“. Auch Kneipen, die illegal Alkohol ausschenkten (Speakeasys), könne man mit Chemiewaffen „mindestens einen Monat lang unbewohnbar“ machen.[21] Bullis setzte sich vehement gegen ein weltweites Verbot von chemischen Waffen im Krieg ein, mit der Begründung:

Chemische Waffen - die Verwendung von Giftgas

Fritz Haber (1868-1934) machte das Gas kriegstauglich. Gleichwohl wurde er 1918 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet Quelle: picture alliance / akg-images/akg-images Dabei war der deutsche Generalstabschef Erich von Falkenhayn der neuen Waffe gegenüber zunächst skeptisch gewesen, erklärt der Historiker Timo Baumann. Schließlich konnte das Chlorgas längst nicht so flexibel und zielgenau wie ein Gewehr oder ein Geschütz eingesetzt werden. Vielmehr musste man darauf achten, wie der Wind wehte, und dafür „musste man auch auf den Wetterbericht schauen“, sagt der Forscher der Universität Düsseldorf.Am 18. September 1931 verübten japanische Offiziere einen Sprengstoffanschlag auf die Mukden-Eisenbahn in der Mandschurei (siehe Mukden-Zwischenfall). Für den Anschlag wurden Chinesen verantwortlich gemacht, und er diente als Vorwand, um zusätzlich zu den bereits im Nordosten Chinas stehenden japanischen Truppen endgültig in die Mandschurei einzumarschieren. Zu dieser Zeit kam es zu ersten Kriegsverbrechen (Massaker von Pingdingshan). Chemische Waffen (auch Chemiewaffen) sind toxisch wirkende feste, flüssige oder gasförmige Substanzen oder Gemische, die - in Verbindung mit der notwendigen Waffentechnik zur Ausbringung (Granaten, Sprühvorrichtungen) - ursprünglich hergestellt wurden, um Menschen in kriegerischen Auseinandersetzungen sowie bei Terror- und Sabotageakten zeitweilig kampf- bzw. handlungsunfähig zu.

Ab 1949 lag über Jahrzehnte hinweg in deutscher Sprache allein die 1949 von Alexander Mitscherlich und Fred Mielke herausgegebene Auswahldokumentation Wissenschaft ohne Menschlichkeit (seit 1961 in weiteren Auflagen: Medizin ohne Menschlichkeit) vor. Die Publikation der vollständigen Dokumentation, der Wortprotokolle, des Anklage- und Verteidigungsmaterials erfolgte erst 1999 als Mikrofiche-Edition Der Nürnberger Ärzteprozess 1946/47 (381 Fiches) im Auftrag der Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. Die Edition geht auf das ab Beginn der 1990er-Jahre bestehende Engagement von Klaus Dörner zurück. Nach dem Scheitern einer direkten Projektförderung durch die Bundesärztekammer entschied Dörner sich für den Weg über die Ärzteschaft. Mit Unterstützung der Bundesärztekammer und der Landesärztekammern wurden zwischen 1994 und 1998 sämtliche Ärzte in Deutschland persönlich angeschrieben und um finanzielle Unterstützung gebeten. Über 7900 Ärzte spendeten insgesamt rund 1,4 Millionen DM und ermöglichten so die Edition zum Nürnberger Ärzteprozess. Die Analyse dazu gab Dörner zusammen mit Angelika Ebbinghaus im Jahr 2001 unter dem Titel Vernichten und Heilen: Der Nürnberger Ärzteprozess und seine Folgen heraus.[41] Die Vernichtung von 90 % der C-Waffen der USA (31.000 Tonnen waren insgesamt deklariert worden) in den letzten zwei Jahrzehnten durch Verbrennung hat 35 Milliarden US-Dollar[80] gekostet, nach anderen Angaben 28 Milliarden Dollar.[81]

24. April 2015 um 21:12 Uhr Theater im der Gedenkstätte: Giftgas-Einsatz im Ersten Weltkrieg. Hinzert/Pölert Einen kulturellen Leckerbissen bietet die Landeszentrale für politische Bildung. Doch dieses direkte Morden erwies sich rasch als sehr belastend für die Täter, die oftmals den Opfern in die Augen sehen mussten, bevor sie töteten. Die SS um den Chef des Reichssicherheitshauptamtes, Reinhard Heydrich, suchte deshalb im Spätsommer und Herbst 1941 nach Methoden, mit geringerem personellem und materiellem Aufwand Menschen umzubringen.Jugend-Haftstätten wurden zur Zeit des Nationalsozialismus euphemistisch als „Jugendschutzlager“ oder „Jugendverwahrlager“ bezeichnet. Sie glichen in gewisser Weise den Konzentrationslagern, da die Nationalsozialisten diese Jugendhaftorte zur Internierung und systematischen Umerziehung widerständiger, „schwer erziehbarer“ oder nonkonformistischer Jugendlicher und auch Kinder aus ganz Europa nutzten: KZ Moringen (offiziell „Polizeiliches Jugendschutzlager“; Juni 1940; bei Göttingen) für Jungen, das KZ Uckermark (seit Juni 1942 in unmittelbarer Nähe des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück in Mecklenburg) für Mädchen und junge Frauen und das Lager im Ghetto Litzmannstadt (Łódź, offiziell: „Polenjugendverwahrlager“) mit insgesamt drei Außenlagern. Die Gefangenenkapazität betrug dort mindestens 3.000 heranwachsende Personen. Nachdem sich unter Häftlingen des KZs bei Berlin herumgesprochen hatte, dass diese Rotarmisten in einer Baracke am Rande des Lagers „verschwanden“, brachten einige mutige Gefangene Negative an sich und retteten sie über den Krieg. Die SS machte die Fotos nicht zu Dokumentationszwecken, sondern aus ideologischen Motiven.

LeMO Kapitel - Der Zweite Weltkrieg - Völkermord - KZ

  1. 0  Kommentare Anzeige Auf einmal waren Vögel sehr begehrt. Genauer: Kanarienvögel. Die empfindlichen Tiere konnten Leben retten. Denn sie reagierten sehr empfindlich auf Veränderungen in der Luftzusammensetzung. Und das konnte in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges entscheidend sein. Kanarienvögel begannen wie wild zu zwitschern, wenn sie auch nur winzige Verunreinigungen spürten – lange bevor ein Mensch dazu in der Lage war. Gewarnt von den Tieren, konnten die Soldaten Alarm auslösen und zu den Gasmasken greifen.
  2. Im Herbst 1941 ließ der SS-Hauptsturmführer Karl Fritzsch im Keller von Block 11 des Stammlagers Auschwitz I 600 sowjetische Kriegsgefangene sowie 250 kranke Häftlinge mit Zyklon B vergasen.[19] Der Lagerkommandant Rudolf Höß entschied sich daraufhin, ausschließlich dieses Giftgas zu verwenden, weil er es gegenüber Motorabgasen und Kohlenstoffmonoxid aus Gasflaschen für „effektiver“ hielt.[20] Zyklon B wurde – in weitaus geringerem Maße – auch in den Lagern KZ Majdanek, KZ Mauthausen, KZ Sachsenhausen, KZ Ravensbrück, KZ Stutthof und KZ Neuengamme benutzt, um Menschen zu töten. In den meisten Vernichtungslagern wurden hierzu Motorabgase, manchmal auch reines Kohlenstoffmonoxid verwendet.
  3. Waren die Häftlinge als Arbeitskräfte nicht bzw. nicht mehr einsetzbar, wurden sie im KZ vor Ort umgebracht oder meist in eines der sieben Vernichtungslager oder besonders in der Endphase des System ab 1944 in eines der Sterbe-Außenlager deportiert. „Außenkommandos“ waren ansonsten Arbeitsstellen, zu denen die Gefangenen während der jeweiligen Arbeitstage vom KZ aus hinmarschieren mussten und danach dorthin wieder zurückkehrten. Der Komplex der drei großen Auschwitz-Konzentrationslager (KZ Auschwitz I, Auschwitz-Birkenau und Auschwitz-Monowitz) mit seinen Produktionsanlagen und zahlreichen Neben-Konzentrationslagern nahm in diesem System aus Rüstungsproduktion, Vernichtung durch Arbeit und direktem Massenmord eine Schlüsselstellung ein.
  4. Für weitere Literaturhinweise siehe auch die Artikel Holocaust sowie Konzentrationslager (historischer Begriff).

Der erste Einsatz von Giftgas als Kriegswaffe Geschichte

  1. Über 140.000 Frauen, Jugendliche, Kinder und Männer waren im Frauen-KZ Ravensbrück und im Jugend-KZ Uckermark inhaftiert. Zehntausende haben die Freiheit nicht mehr erlebt. Von 16 Überlebenden finden Sie hier die Biografien, die sehr unterschiedliche Schicksale schildern, die jedoch alle von Rechtlosigkeit und Grausamkeit handeln. Die Frauen kamen aus Deutschland, Österreich, Polen, der.
  2. Der Historiker Mitsuyoshi Himeta berichtet, dass in China von 1942 bis 1945 eine Politik der dreifachen Auslöschung (jap. Sanko Sakusen) betrieben wurde, die für den Tod von mehr als 2,7 Millionen chinesischer Zivilisten verantwortlich war. Diese Strategie der verbrannten Erde wurde durch Kaiser Hirohito selbst sanktioniert und unter der Regie der japanischen Streitkräfte bis zum Kriegsende verfolgt.[80][81] Diese Politik wurde als Vergeltung gegen chinesische Kommunisten nach der Hundert-Regimenter-Offensive entwickelt.[82]
  3. von der SS während des 2. Weltkrieges errichtete Lager, die im Unterschied zu den älteren Konzentrationslagern (KZ) von vornherein für die Massentötung der europäischen Juden als letzte Konsequenz der nationalsozialistischen Judenverfolgung bestimmt waren. Aus Geheimhaltungsgründen wurden sie im besetzten Polen eingerichtet
  4. Die englische Öffentlichkeit diskutierte nach dem Ersten Weltkrieg über eine stärkere Zusammenlegung von ziviler und militärischer Forschung, wozu auch die Entwicklung neuer Chemiewaffen gehörte. „Die ganze Zukunft der chemischen Kriegführung hängt von der Farbstoffindustrie ab“, schrieb 1920 der Kriegskorrespondent der Londoner Times.[23]

Sean Spicers Vergleich: Hitler nutzte Giftgas, aber nicht

  1. Die KZ-Ärzte der NS-Zeit führten grausame und qualvolle Versuche an Menschen aus. Der französische Medizinjournalist und Arzt Michel Cymes schrieb nun ein Buch über die monströsen Mediziner
  2. Während des Ersten Weltkrieges wurden Kampfstoffe in der Spätphase häufig kombiniert eingesetzt. Stark reizend wirkende Kampfstoffe in Aerosol- oder Pulverform wie Blaukreuz konnten die Filter der Gasmasken durchdringen und zwangen die Träger, die Gasmaske abzunehmen. Gleichzeitig mit diesen Maskenbrechern wurden lungenschädigende Kampfstoffe wie Grünkreuz eingesetzt. Der kombinierte Einsatz verschiedener Kampfstoffe zu diesem Zweck wurde als „Buntschießen“ oder „Buntkreuz“ bezeichnet.
  3. Bei Experimenten mit Giftgasen, die im kroatischen KZ Stara Gradiška durchgeführt wurden, kam auch Zyklon B zum Einsatz.[21]
  4. Der deutschen Reichswehr waren die Entwicklung und der Besitz von chemischen Waffen durch den Versailler Vertrag verboten. Um das Verbot zu umgehen, kooperierte Deutschland ab 1923 mit der Sowjetunion (siehe: Vertrag von Rapallo) und erprobte auf dem Testgelände Tomka chemische Waffen.[18] Eine Zusammenarbeit fand auch mit Spanien statt.[16]
  5. Nach dem japanischen Angriff auf China 1937 begannen die Massaker erneut, dieses Mal jedoch in einem weit größeren Ausmaß. Genau fünf Monate nach dem Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke erreichten japanische Truppen am 8. Dezember die chinesische Hauptstadt Nanjing und kesselten die Stadt ein. Fünf Tage später wurde die Stadt besetzt. Es kam zum sechs Wochen andauernden Massaker von Nanjing. Die Art der Tötungen war unterschiedlich. Zivilisten (Kinder und Kleinkinder eingeschlossen) und Kriegsgefangene wurden zu Tausenden mit dem Bajonett erstochen, erschossen, geköpft, ertränkt und lebendig begraben.[45][46] Insgesamt wurden bei dem Massaker 200.000 bis 300.000 Menschen ermordet.[47][48] Weitere Massaker unter zahlreichen ähnlichen Verbrechen waren das Massaker von Panjiayu oder das Massaker von Changjiao, bei dem rund 30.000 Zivilisten getötet wurden.
  6. Die Kriegsverbrecherprozesse von Guam waren Verhandlungen gegen Mitglieder der Kaiserlichen Japanischen Armee, die im Pazifikkrieg Verbrechen gegen die Gebräuche des Krieges begangen hatten. Bei den Gerichten handelte es sich um Militärtribunale (military tribunal) nach US-amerikanischem Muster. Zwar wandte die Navy auch die „Regulations“ des Supreme Commander for the Allied Powers (SCAP) für Kriegsverbrecherprozesse vom 5. Dezember 1945 an, jedoch behielt man sich vor, diese gegebenenfalls anzupassen. Bis zum 21. Mai 1949 fanden die Prozesse ihren Abschluss. In insgesamt 47 Verhandlungen gegen zusammen 123 Angeklagte kam es zu 113 Verurteilungen und zehn Freisprüchen. 30 Verurteilte wurden zum Tode verurteilt. Zehn dieser Todesurteile wurden vollstreckt; ohne die umgewandelten Todesurteile gab es 16 Verurteilungen zu lebenslangen Haftstrafen.
  7. Aufgrund weiterer Ermittlungen wird behauptet, dass die japanische Regierung absichtlich die Berichte über die koreanischen Trostfrauen vernichtet habe.[239][240] Einige Frauen zitierten japanische Inventarprotokolle und Arbeitnehmerlisten, die auf dem Schlachtfeld erstellt wurden, als Beweis für diese Behauptung. Zum Beispiel wurden die Trostfrauen gezwungen, sich auf den Arbeitnehmerlisten als Krankenschwester oder Sekretärin einzutragen.[241]

Zu Beginn des 2. Weltkrieges war der Luftkrieg einseitig. Die deutschen Jagdflugzeuge beherrschten den Luftraum. Von daher bestand keine Notwendigkeit fortschrittlichere Technologien einzusetzen und die Feldzüge beeindruckten die Luftwaffe wenig. Doch später änderte sich das Bild dramatisch. 1942 wagte es die Luftwaffe kaum noch über England zu fliegen und 1944, bei der alliierten Invasion. Der Begriff Zwischenausgleich (oder intermediärer Zwischenausgleich) wurde am Abbau und an der Neuverteilung der japanischen Industrie, vor allem der militärisch-industriellen Vermögenswerte zu verbündeten Ländern angewandt. Er wurde unter der Aufsicht der alliierten Besatzungstruppen vorgenommen. Diese Umverteilung wurde als Zwischenausgleich, weil sie sich nicht auf eine endgültige Regelung durch bilaterale Verträge, die alle bestehenden Fragen der Entschädigung beilegt bewerkstelligt. Bis 1950 belief sich das umzuverteilende Vermögen auf 43.918 Maschinenprodukten im Wert von 165.158.839 Yen (Preise von 1950: etwa 11 Millionen US-Dollar). Von diesen Produktvermögen wurden 54,1 Prozent an China, 11,5 Prozent an die Niederlande, 19 Prozent an den Philippinen und 15,4 Prozent an das Vereinigte Königreich verteilt. Es wurde argumentiert, dass die Handlungen gegen Menschen, die der japanischen Souveränität unterlagen, nicht als „Kriegsverbrechen“ berücksichtigt werden könnten. Die Frage der japanischen De-jure-Souveränität über Länder wie Korea und Formosa in den Jahren vor 1945 ist eine Frage der Kontroverse. Durch den Vertrag von Shimonoseki vom 17. April 1895, der insbesondere die Abtretung Taiwans, der Pescadores-Inseln sowie der Halbinsel Liaodong in der Mandschurei an Japan vorsah, sowie den Japan-Korea-Annexionsvertrag vom 22. August 1910 wurde die japanische Kontrolle über diese Gebiete akzeptiert und international anerkannt.[32] An den europäischen Fronten sind während des ganzen Zweiten Weltkriegs nur vier Fälle bekannt geworden, in denen Menschen durch Kampfstoffe getötet oder verletzt wurden, dabei handelte es sich um einen gezielten Kampfstoffeinsatz sowie drei Unfälle:

Die Lager in Molat und in Rab (34 Prozent der Insassen überlebten nicht) waren als Todeslager besonders berüchtigt. Zu den Prominenten, die sich mit der Existenz von Yamashitas Gold beschäftigten, gehören auch Sterling und Peggy Seagrave. In ihrem Buch über Yamashitas Gold[153] behaupten die Seagraves, dass die Plünderungen in einem großen Maßstab von Yakuza-Gangstern wie Kodama Yoshio organisiert wurden, und dass die höchsten Kreise der japanischen Gesellschaft, einschließlich Kaiser Hirohito, darin verwickelt waren.[148] Die japanische Regierung beabsichtigte, mit der Beute aus Südostasien Japans Kriegsanstrengungen zu finanzieren.[148] Weiter behaupten die Seagraves, dass Kaiser Hirohito zu diesem Zweck seinen Bruder Prinz Yasuhito Chichibu als Leiter einer geheimen Organisation namens Kin ernannte. Auch wird behauptet, dass viele von denen, welche die Standorte der versteckten Beute kannten, während des Krieges getötet oder später durch die Alliierten wegen Kriegsverbrechen hingerichtet oder inhaftiert worden seien.[148] General Yamashita selbst wurde wegen Kriegsverbrechen am 23. Februar 1946 in Manila hingerichtet. Während der Nazi-Zeit starben im Konzentrationslager Buchenwald 56.000 Menschen. Nach dem Krieg wurde das Gelände als sowjetisches Internierungslager genutzt, dort starben 7100 Menschen an. Zyklon B wurde hauptsächlich als Ungeziefer-Vernichtungsmittel für die Durchgasung von Schiffen, Kühlhäusern und Getreidemühlen sowie die Entwesung von Massenunterkünften und die Entlausung von Bekleidung eingesetzt. Nach 1939 stieg der Bedarf durch den Einsatz bei der Wehrmacht und in Lagerunterkünften von Zwangs- und Fremdarbeitern steil an. Laut Angaben der Detia-Degesch wurde Blausäure noch 2010 in Südkorea zur Begasung von Obst unter dem Handelsnamen Cyanosil eingesetzt.[16] In Deutschland wird Cyanosil und das verwandte Pflanzenschutzmittel Zedesa-Blausäure nicht mehr eingesetzt. Die Zulassung durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit lief am 31. Dezember 2001 aus.[17]

1992 veröffentlichte der Historiker Yoshiaki Yoshimi das Material über die Nachforschungen in den Archiven von Japan’s National Institute for Defense Studies. Yoshimi behauptete, dass es eine direkte Verbindung zwischen den kaiserlichen Institutionen wie der Kōa-in und den Comfort Stations (Militärbordelle) gab. Am 12. Januar 1993 sorgte die Veröffentlichung von Yoshimis Feststellungen in den japanischen Medien für Furore und zwang die Regierung, vertreten durch den Kabinettschef Koichi Kato, noch am selben Tag einige der Tatsachen anzuerkennen. Am 17. Januar 1993 präsentierte Ministerpräsident Miyazawa Kiichi während einer Reise in Südkorea eine formelle Entschuldigung für das Leid der Opfer. Am 6. Juli 1993 und 4. August 1993 gab die japanische Regierung in einem Statement zu, dass die „Militärbordelle als Reaktion auf die Forderung des damaligen Militärs“ betrieben wurden und „Das japanische Militär wurde, direkt oder indirekt an der Gründung und Verwaltung der Militärbordelle und die Übertragung der Trostfrauen beteiligt“ und dass die Frauen „in vielen Fällen gegen ihren Willen durch Zureden und Zwang rekrutiert wurden.“[136] „Die Exekutionen müssen unauffällig im nächstgelegenen Konzentrationslager durchgeführt werden“, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Oranienburg, bis 18. Juni 2017.Bei den täglichen Zählappellen auf dem Appellplatz kontrollierte die SS die Vollständigkeit der Gefangenen. Fehlten beim Appell Häftlinge, dann wurde Alarm wegen eines Fluchtversuchs ausgelöst. Die äußere Postenkette wurde dann nicht zurückgezogen, um eine Flucht in die Umgebung zu verhindern. Erst bei Vollständigkeit stand nachts die Postenkette nur noch um den inneren Lagerbereich. Die Appelle wurden auch als Kollektivstrafe für die Häftlinge eingesetzt. Durch Plünderungen der japanischen Streitkräfte während des Zweiten Weltkriegs in Südostasien, wurde das sogenannte Yamashita-Gold, auch bekannt als der Yamashita-Schatz zusammengetragen; die Beute soll in Höhlen, Tunneln und unterirdischen Anlagen in den Philippinen versteckt worden sein. Der Schatz wurde nach dem japanischen General Yamashita Tomoyuki benannt, der auch „Tiger von Malaya“ genannt wurde. Obwohl Berichte von Personen, die den Schatz versteckt haben wollen, bekannt wurden, ist die Existenz auf den Philippinen, die in mehr als 50 Jahren Schatzsucher aus aller Welt anlockte, bei den meisten Experten umstritten.[149][150][151] Gerüchten nach war der Schatz Gegenstand eines komplexen Prozesses, der im Jahr 1988 bei einem staatlichen Gericht auf Hawaii eingereicht wurde und an dem der philippinische Schatzsucher Rogelio Roxas und der ehemalige Präsident der Philippinen Ferdinand Marcos beteiligt waren.[152] Weiterhin wurden von japanischen Armeeeinheiten (beispielsweise der Einheit 731) zahlreiche Menschenversuche durchgeführt, unter anderem die Erprobung von biologischen und chemischen Waffen an lebenden Menschen. Andere dieser Verbrechen waren rassistisch motiviert, wie das Sook-Ching-Massaker. Dies hing damit zusammen, dass in der Meji-Zeit in Japan die Vorstellung entstanden war, dass die eigene Rasse höherwertig wäre als alle anderen. Die anderen asiatischen Völker wurden als minderwertig gegenüber dem eigenen und nur zu dessen Nutzen dienend empfunden.

Eine der ersten Verfügungen Himmlers zur Abschottung der Konzentrationslager von der Umwelt war die Bevollmächtigung der Kommandanten als Gerichtsherr. Vorausgegangen war eine staatsanwaltschaftliche Untersuchung von Todesfällen im KZ Dachau. Nun konnten die KZ-Kommandanten über die meisten Bestrafungen selbst entscheiden. In bestimmten Fällen hatten sie die Weisung der IKL einzuholen. Der so genannte „Bunker“ war die SS-Bezeichnung des Gefängnisses im KZ. Meistens wurde Haft in Form von Einzelhaft angeordnet, sehr oft ohne Nahrung. Zum Teil ohne Licht und in sog. Stehzellen, in denen Sitzen oder Liegen unmöglich war. Der „Bunker“ wurde von der SS, bzw. der Lager-Gestapo oft als schallgedämpfter Ort für Folterungen benutzt. Der Ausdruck Bunker für Gefängnis kommt aus der Soldatensprache für das Militärgefängnis. Leichen aus Massengräbern wurden exhumiert, identifiziert und einzeln bestattet. Zeugen wurden befragt, Beweise und Dokumente festgehalten. Die im Rahmen der Ausländersuchaktion der UNRRA gewonnenen Erkenntnisse über Arbeits- und Konzentrationslager wurden 1949 erstmals im Catalogue of Camps and Prisons (kurz: CCP) veröffentlicht.[47] Der Begriff Konzentrationslager (KZ) steht seit der Zeit des Nationalsozialismus für die Arbeits- und Vernichtungslager des NS-Regimes. Im weiteren Sinn wird das Wort für Internierungslager eingesetzt.. Die Konzentrationslager wurden im Deutschen Reich und in den besetzten Gebieten von Organisationen der NSDAP errichtet. Es waren schließlich rund 1000 Konzentrations- und Nebenlager sowie. Der Irak setzte chemische Waffen auch gezielt ein, um Zivilisten zu töten. Tausende wurden bei Giftgasangriffen auf Dörfer, Städte und Frontkrankenhäuser getötet, so auch beim Giftgasangriff auf Sardasht vom 28. Juni 1987. Bekanntestes Beispiel ist der Giftgasangriff auf Halabdscha am 16. März 1988, bei dem etwa 5.000 irakische Kurden getötet und 7.000 bis 10.000 so schwer verletzt wurden, dass viele von ihnen später starben. Die irakischen Streitkräfte setzten mehrere verschiedene Gase gleichzeitig ein. Dazu gehören Nervenkampfstoffe wie Tabun, Sarin und möglicherweise VX, aber auch Senfgas und ein Cyanidkampfstoff.[55] Der Sieg im ersten Sino-Japanischen Krieg (1894–1895) bedeutete Japans Aufstieg auf den Status einer großen militärischen Macht.

  • Rosenpflanzen online bestellen.
  • Gina bellman.
  • Steckdose t12 kaufen.
  • Modern family philosophy.
  • Robin williams alter.
  • Civ 6 gathering storm tipps.
  • Brecht zitate politik.
  • Princess margaret funeral.
  • Farbnamen rot.
  • Oscar and trudie shop.
  • Tipp 10.
  • Ab wieviel jahren darf man unterschreiben.
  • Medion usb video digitalisierer md 86364 treiber.
  • Norwegian air uk bewertung.
  • It freelancer stundensatz 2018.
  • Tempomat nachrüsten skoda rapid kosten.
  • Autobahn a2 schweiz webcam.
  • Medizinische fachangestellte aufgaben.
  • Thomas gibson frau.
  • Spulwürmer kinder.
  • Flachdichtung 1 2 Zoll.
  • Abseilachter sichern.
  • Fdny jacket.
  • Wendung roman.
  • Baustellen coburg.
  • Top 10 hits 1978.
  • Brownie elbgold.
  • Niagara falls new york kommende veranstaltungen.
  • Sarong binden tempel.
  • Latex inhaltsverzeichnis römische zahlen.
  • Old style western hüte.
  • Milde horrorfilme.
  • Can ps4 players play with pc players gta v.
  • 1a luftvg.
  • Rekordmeister england.
  • Hufeisen an der wand.
  • A8 zweibrücken events.
  • Sims 2 villa download.
  • S oliver taschen.
  • Kontra k 2 seelen free download mp3.
  • Freiburg augustinerplatz.